SADHANA – die Kunst des spirituellen Übens

Sadhana ist spirituelles Üben. Ziel ist die Verwirklichung des Absoluten, Brahman oder Gott.

Sadhana bedeutes jegliche Art von Übung um die Psyche und die umherwandernden Gedanken zur Ruhe zu bringen. Gleichzeitig strebst du mit ganzem Wesen nach deinem ultimativen Ziel.

Besipiele für Sadhana:
  • Selbstkontrolle, Sinneskontrolle, Kontrolle des Denkens
  • Reinigung der Psyche und des Gesites  von falschen Denkmustern
  • Loslassen können
  • Konzentration (Dharana) und Meditation (Dhyana)
  • Edle Tugenden entwickeln
  • Gebete, Japa, Kirtan…u.v.m.

 Wichtig ist  regelmäßiges und systematisches Üben mit großer Wachsamkeit, Ausdauer, Hingabe und Geduld.

Die Sadhanas der  klassischen Yogawege

Die verschiedenen Yogawege beinhalten verschiedene Praktiken oder Sadhanas. Siehe auch: Classic Yoga

Hatha Yoga: Praxis von Asanas, Pranayama, Mudras, Bandhas, Reinigungsübungen (Shat Kriyas), Konzentration, Meditation zur Erweckung der Kundalini Shakti und um sie nach oben ins Sahasrara chakra zu führen, wo sie sich mit Siva, der höchsten Wirklichkeit, vereint.

Bhakta: Er entwickelt die 9 Formen der Hingabe, Japa (Mantra-Rezitation), Gebet und Kirtan (Singes des göttlichen Namens), Glaube und Selbsthingabe, Rituale.

Raja Yogi: bei ihm geht es um das Üben des Ashtanga Yoga (des achtsufigen Yoga): Yama (Ethik), Niyama (Selbstkontrolle), Asana (korrekte Körperposition, bzw. Sitzhaltung), Pranayama (Kontrolle der psychischen Energie, Atemlenkung), Pratyahara (Zurückziegen der Sinne),  Dharana (Konzentration), Dhyana (Meditation), Samadhi (überbewußter Zustand).

Jnana Yogi: Viveka, Vairagy, Shatsampat, Mumukshutva, Sravana (Hören der heiligen Schriften), Manana (Refektieren über deren Bedeutung), Nididhyasana (Verwirklichen) dienen dem Ziel der Selbstverwirklichung von Sat-Chit-Ananda-Brahman.