Shankara Charya

Adi Shankara war Philosoph, gilt als Inkarnation Shivas und begründete den Advaita Vedanta im 8. Jahrhundert n.Chr.

Zweifellos ist Adi Sankara einer der schillernsten spirituellen Personen Indiens und des Vedantas in Bezug auf Erleuchtung, Entsagung und Meditationspraxis.

Die 3 Segnungen des Menschen

Gemäß der tiefen Einsicht des größen Meisters und Philosophen sind folgende drei Eigenschaften sehr schwer zu erlangen:

  1. Die Geburt in einem menschlichen Körper.
  2. Der Wunsch nach Befreiung oder die Sehnsucht sich mit dem Göttlichen rückzuverbinden.
  3. Der Kontakt und die Führung durch einen erleuchteten Meister oder Avatar.

 

Sadhana Chatushtaya

Die vier Mittel zur Befreiung

Sadhana Chatushtaya ist eine von Sankara Charya’s Weisheitsschätzen. Es bildet ein grundlegendes Werkzeug um auf dem Jnana Yoga Pfad voranzuschreiten und Befreiung zu erlangen. Es ist wohl eines der schönsten und größen Juwelen des indischen Yoga und zu finden und beschrieben in Sankara’s „Vivekachudamani, das Kleinod der Unterscheidung“.

Die vier Mittel zur Befreiung setzten sich zusammen aus: Viveka, Vairagya, Shatsampat und Mumukshutva, die im folgenden kurz erklärt werden:

Viveka

es ist die Kraft, die mittels Intellekt und dem analytischen Verstand unterscheidet zwischen:

  • Atman (Selbst) und Anatman (Nichtselbst)
  • Sat (wirklich) und Asat (unwirklich)
  • Nitya (ewig) und Anitya (zeitlich)
  • Unveränderbar und wandelbar
  • Subjekt und Objekt

Swami Sivananda behautptet, dass die sublime Fähigkeit des Viveka aus einem reinen, durch selbstlosen Dienst gereinigtes Herz, geborend ist.

Vairagya

ist das Ergebnis von profundem, anhaltendem und tief durchgeführtem Viveka. Auf das Erkennen und dem Verstehen der wahren Natur von einem selbst (Atman), dem Absoluten (Brahman) und dem Erscheinungsbild der Schöpfung (Maya), sowie dem Vorgang der Wahrnehmung als solches, entsteht die Fähigkeit Bindungen zu lösen, verhaftungslos und frei gegenüber den Sinnesreizen und Wünschen der äußeren (und inneren) Welt zu werden.

Shatsampat – die sechsfachen Tugenden:

  1. Sama: Geisteskontrolle
  2. Dama: Sinneskontrolle
  3. Titisha: Kraft des Ertragens der Gegensätze
  4. Uparati: Gefühl der Erfüllung und Zufriedenheit
  5. Samadhana: permanent fokussiert auf das ultimative Ziele
  6. Shraddha: Absolutes Vertrauen in die Anweisungen des Meisters und der Schriften.

Mumukshutva

ist der Wunsch nach Befreiung. Defacto steht der Wunsch nach Befreiung an erster Stelle. Er bildet sozusagen den Motor des ganzen Bestrebens. Zur Erlangung dieses Zieles werden die vorhergehend beschriebenen Mittel angewandt, wobei sich der Wusch nach Befreiung sukzessive verstärkt.

Sankara Charya, Sankara Charya, Sankara Charya pahi mama -Advaita Guru, Advaita Guru, Advaita Guru, raksha mam

Um diesem Ziel der Rückverbindung ein Stück näher zu kommen, uns gegenseitig zu inspirieren und gemeinsam Sadhana (spirituelles Üben) zu betreiben, lade ich dich herzlich zum nächsten SATSANG in Murnau ein: Termine